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Stinkmorchel - Phallus impudicus
Reinkultur auf Schrägagar/Schott-Röhrchen.
Experimentalstamm
Reinmycel aus Wildfund
Pilzfreunde die es gerne ausgefallen u. extravagant lieben kommen hier voll auf Ihre Kosten !
Kaum ein Pilz hat die Fantasie der Menschen so angeregt wie die Stinkmorchel , oft auch „Leichenfinger“ genannt da sie manchmal auf Friedhöfen vorkommt !
Ihr anrüchiges Aussehen spiegelt sich im lateinischen Namen wieder (Phallus impudicus=Unzüchtiger Penis !) , eine weitere Besonderheit , der fertige Pilz entwickelt sich in einem so genannten „Hexenei“ , eine gallertartige Masse umgeben von einer lederartigen Haut , ist der Fruchtkörper vollständig entwickelt platzt das Ei auf u. der Pilz schiebt sich daraus hervor !
In der Volksmedizin wurde gemäß der Signaturenlehre die Stinkmorchel als Aphrodisiakum verwendet aber auch gegen Gicht u. Rheumatismus !
Der Hut ist von einer stark nach Aas riechenden Sporenmasse/Glebra umgeben , diese lockt zahlreiche Fliegen u. Käfer an die für die Verbreitung der Sporen sorgen !
Junge Hexeneier sind übrigens essbar , können in Scheiben geschnitten gebraten o. paniert werden u. sollen einen rettichähnlichen Geschmack besitzen , der Pilz selbst gilt als ungenießbar , in Asien werden versch. Schleierdamen/Dictyophora duplicata u. indusiata auch gewerblich gezüchtet .
Die Stinkmorchel ist ein Saprobiont u. kommt gleichermaßen in Laub u. Nadelwälder vor !
Als Nährboden zur Weitervermehrung empfehlen wir unseren DOG-Agar der ein rasches Mycelwachstum ermöglicht !
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