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Vorgehensweise zur Kulturrettung

4 Jahre 3 Monate her - 4 Jahre 3 Monate her #7656 von Frido
Vorgehensweise zur Kulturrettung wurde erstellt von Frido
Moinmoin. Ich würde mich mal gerne mit der Rettung von Kulturen beschäftigen. Klar, wenn eine Kultur befallen ist, kann man immer auf Nummer sicher gehen und eine neue bestellen. Für den Fall, dass ich mal eine exotische Kultur bekomme oder unbedingt einen Wildfund klonen möchte, würde ich mich aber gerne im Vorfeld mal damit auseinander setzen. Was kann man machen um befallene Kulturen zu retten?

Ich hätte gleich drei Kontis im Angebot, mit denen ich gerne mal üben möchte. Die Quellmedien sehen eigentlich ganz gut aus: Schimmel, vermutlich Hefe (weiß, schleimig) und Bakterien (trüber "Vorhof" um das Myzel).

Sehe ich das richtig, dass ich für Pilzbefall - sprich Schimmel und Hefe - Wasserstoffperoxid nehmen kann? Wenn ja, in welcher Konzentration sodass nur Sporen abgetötet werden? Wie wäre hier die Vorgehensweise? Vor dem Transfer auf die neue Petri das Myzelstück mit dem Skalpell einfach kurz in die Lösung tauchen? Google gibt da leider nicht viel her...

Wie würde das bei Bakterien aussehen? Ich dachte, dass man ein Myzelstück auf antibiotisches Agar legen könnte. Würde das reichen? Ich weiß, dass der Pilz dann die Antibiotika aufnimmt, was natürlich nicht so doll ist. Aber wenn ich vielleicht von der Kultur nach der Rettung einen Sporenabdruck mache und damit einen neuen Pilzstamm erzeuge, müssten doch hier keine Antibiotika enthalten sein. Oder ist der Gedankengang falsch?

Liebe Grüße
Frido

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4 Jahre 3 Monate her #7668 von Pilzonkel
Pilzonkel antwortete auf Vorgehensweise zur Kulturrettung
Hallo Frido
Wasserstofperoxid hab ich ganz am Anfang meiner Klonerei mal probiert an Pilzen aus der Kaufhalle. Entgegen allen was man so ließt hatte ich genau an den Pilzstücken Hefekonti auf dem Nährboden.
Bakterien hat ich bis jetzt ganz selten und da habe ich das Myzel einfach neu überimpft da die Konti nicht direkt im Kontakt zum Myzel stand.
Schimmel ist wohl die schwierigste Sache und gehören am besten in den Müll.

Gruß Matthias

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4 Jahre 3 Monate her #7674 von Frido
Frido antwortete auf Vorgehensweise zur Kulturrettung
Hi Matthias

danke für die Infos. Ich probiere halt mit den Quellmedien nochmal neu zu transferieren. Wenn es nicht klappt, habe ich eben Pech gehabt. In meinem Fall ist das ja nicht dramatisch. Wenn ich aber mal einen Wildfund habe (wie bekommt man die eigentlich "sauber"?), den ich unbedingt erhalten möchte, wäre eine Konti natürlich ärgerlich.

Ich habe ein interessantes Buch hierzu gefunden: Mushroom Pest and Disease Control von John Fletcher. Vielleicht besorge ich mir das mal...

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4 Jahre 3 Monate her #7677 von Pilzonkel
Pilzonkel antwortete auf Vorgehensweise zur Kulturrettung
Hallo Frido
Was die Wildpilzklonerei an geht ist Sporulator (Gerhard) mehr im Thema als ich, obwohl ich natürlich auch zu greife wenn es was gibt was mich reizt.
Man kann natürlich immer einen Sporenabduck nehmen, denn wenn die klonerei nicht klappt kann man immer noch mit Sporen rum machen.

Bei Problemsorten die zu langsam gewachsen sind hab ich auch schon mal nur das Wasser vom Chipsis einweichen als Nährbodengundlage genommen, das ging auch ganz gut. Das Myzel wuchs schneller als die Hefe, zum einlagern ist so ein Magerer Nährboden aber nicht geeignet.
Gerhard schwört wieder auf Haverflocken Agar und einen PH Wert von 5, vielleicht liest er mit und gibt dir dazu speziell eine Antwort.

Ein paar Nährbodenrezepte hatte ich hier mal aufgelistet,
www.pilz-kultur.at/Forum/index.php/forum...-naehrboeden-rezepte
Bei Alohe findet man auch spezielle Böden für die Sporenkeimung.
Übrigens über die Nährboden Rezepte hab ich mich heute fast kaputt gelacht, die hat hier einer Kopiert und 1zu1 in ein anderes Forum gestellt und als seine Rezept Sammlung ausgegeben. :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer: :cheer:
Ist auch Wurst so lange anderen damit geholfen wird lass ich ihm mal seinen Stolz. :whistle:
Gruß Matthias

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