Der Trompetenpfifferling - ein Mykorrhizapilz??

7 Jahre 1 Monat her - 7 Jahre 1 Monat her #3808 von Sporulator
Der Trompetenpfifferling - ein Mykorrhizapilz?? wurde erstellt von Sporulator
Hallo Leute

In der Pilzliteratur wird der Trompetenpfifferling als Mykorrhizapilz klassifiziert.

Ich finde jedoch mit schöner Regelmässigkeit Fruchtkörper, die auf herumliegendem Holz fruchten
und auch wenn ich das Holz umdrehe, sehe ich kein Myzel das mit dem Erdboden verbunden ist.

Langsam kommen mir Zweifel, ob Craterellus tubaeformis wirklich ein AUSSCHLIESSLICHER Mykorrhizapilz ist,
und nicht vielleicht eher ein fakultativer Mykorrhizapilz.

Auch in amerikanischen Foren gibt es Leute, die Zweifel haben.
Ein Mitglied einer amerikanischen Website schreibt zum Beispiel:
"Ich werde meinen Hut fressen, falls dies ein ausschliesslicher Mykorrhizapilz ist." :blink:

Da der Trompetenpfifferling dieses Jahr sehr häufig ist, wären vielleicht einige Versuche auf Agar angesagt... ;)

Gruss
Gerhard

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7 Jahre 1 Monat her #3812 von pilz-kultur
Hallo Gerhard ,

exakt die selben Beobachtungen konnte ich das letzte Mal im Wald auch machen , teilweise 50-60 Stück an FK auf Baumstümpfen....aber nicht nur Leistlinge sondern auch Täublinge(Russula) wo 5-6 FK direkt aus verrotteten Baumstümpfen wuchsen !

Do-Fr bin ich wieder im Hauswald u. werde die Kamera diesmal mitnehmen , letzte Tour war ich nur mit Korb u. Messer bewaffnet !

Unbestritten ist das ein Extremjahr für Leistlinge , 4 Arten unmittelbar auf kleinsten Raum gefunden :lol: !

Gruß
Walter

We must be mushrooms , for they keep us in the dark and feed us dung :-) !

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7 Jahre 1 Monat her #3813 von Sporulator
Hallo Walter

Habe gerade unter dem Mikroskop einige Myzelfäden abgezupft und auf Hafer-Agar übertragen.

Bin wirklich gespannt, ob da was wachsen wird...ausser Kontaminationen... :dry:

Gruss
Gerhard

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7 Jahre 1 Monat her #3814 von Hasenbovist
Hallo Walter, Hallo Gerhard!

Ich finde tubaeformis auch regelmäßig an Baumstümpfen oder morschen Ästen. Aber auch Hexenröhrlinge und va Maronen sollten Symbionten sein und wachsen bei mir oft an Stümpfen.

Neulich hatte ich sogar ne Leccinum spec. auf altem Holz:

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Meint ihr nicht dass sich das Mycel vom Partner bis ins Holz vorgearbeitet hat?

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7 Jahre 1 Monat her #3816 von pilz-kultur

Meint ihr nicht dass sich das Mycel vom Partner bis ins Holz vorgearbeitet hat?


Da hast Du sicher recht ,Deine Leccinum , Russula etc. werden wohl so gewachsen sein !

Aber gerade bei den Leistlingen war es zumindest bei mir im Wald doch stark auffällig : Herbsttrompete , Grauer Leistling u. Goldstieliger zu 99% Bodenfunde.......nur der Trompetenpfifferling wuchs auffallend stark/häufig fast überwiegend auf vermorschten Holzresten...mal sehen was Gerhard an Mycel rauskitzeln kann....Versuch macht kluch ;) !

Werde auch paar Exemplare sammeln u. denen mit 11er Klinge zu Leibe rücken :) !

LG
Walter

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7 Jahre 1 Monat her - 7 Jahre 1 Monat her #3818 von Sporulator

Hasenbovist schrieb: Hallo Walter, Hallo Gerhard!

Ich finde tubaeformis auch regelmäßig an Baumstümpfen oder morschen Ästen. Aber auch Hexenröhrlinge und va Maronen sollten Symbionten sein und wachsen bei mir oft an Stümpfen.

Neulich hatte ich sogar ne Leccinum spec. auf altem Holz:

Meint ihr nicht dass sich das Mycel vom Partner bis ins Holz vorgearbeitet hat?


Bin völlig deiner Meinung; das Myzel wächst vom Boden durch die morschen Baumstümpfe und fruchtet auf der Oberfläche.

Aber den Craterellus tubaeformis finde ich oft auf völlig isolierten Ästen und Holzkeilen und es ist kein Myzel sichtbar,
welches die Holzstücke mit dem Boden verbindet.

Wie auch immer, warten wir ab was die Versuche auf Agar ergeben werden.
Vielleicht ist es wie schon erwähnt ein fakultativer Mykorrhizapilz. Er kann mit Fichten eine Symbiose eingehen, aber er muss nicht.

Gruss
Gerhard

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7 Jahre 3 Wochen her - 7 Jahre 3 Wochen her #3916 von ABMKoch
Nabend

Wie lief dein Versuch auf Agar?

Versuche auch gerade, ihn auf Platte zu bringen. Einmal auf Glucose-Hefeextrakt-Agar und einmal auf Malzextrakt-Hefeextrakt-Medium (Phosphatgepuffert pH 6,2).
Mal schauen, obs was wird.

Hat jemand schonmal versucht den violetten Lacktrichterling auf Platte zu bringen? Bisher habe ich schon über 50 Platten daran vergeudet.
Jetzt habe ich mal ein anderes Medium probiert. Die nächsten Tage sehe ich, obs was wird.

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7 Jahre 3 Wochen her - 7 Jahre 3 Wochen her #3917 von Sporulator

ABMKoch schrieb: Nabend

Wie lief dein Versuch auf Agar?

Versuche auch gerade, ihn auf Platte zu bringen. Einmal auf Glucose-Hefeextrakt-Agar und einmal auf Malzextrakt-Hefeextrakt-Medium (Phosphatgepuffert pH 6,2).
Mal schauen, obs was wird.

Hat jemand schonmal versucht den violetten Lacktrichterling auf Platte zu bringen? Bisher habe ich schon über 50 Platten daran vergeudet.
Jetzt habe ich mal ein anderes Medium probiert. Die nächsten Tage sehe ich, obs was wird.


Hallo

Ich habe einige Myzelfäden von der Stielbasis isoliert und habe nun ein weisses, langsam wachsendes Myzel auf der Platte,
welches mit Sicherheit keine Kontamination ist. Ob es wirklich C. tubaeformis ist muss sich erst noch herausstellen.

War heute wieder im Wald und habe neue Hölzer heimgeschleppt, auf denen C. tubaeformis gefruchtet hat.
Habe die Hölzer an einigen Stellen gespalten und sie in eine Plastikbox mit 90% Luftfeuchtigkeit gelegt.
Dies führt oftmals dazu, dass sich an den beschädigten Stellen Luftmyzel bildet, welches dann sehr sauber und gut geeignet ist
um es auf Agar zu übertragen.

Den pH-Wert des Agars würde ich auf 4.5 bis 5.5 einstellen, da C. tubaeformis nur auf mässig sauren Böden wächst.

Am Lacktrichterling kannst du dir die Zähne ausbeissen. Meiner Meinung nach ist dies ein hundertprozentiger Mykorrhizapilz.
Versuch es doch mal mit Hafer-Agar. Damit bringt man die unmöglichsten Dinge zum Wachsen... :)

Hafer-Agar:

70 gr. feine Haferflocken während 10 Min. in 1 Liter heissem (60 Grad) destillatgleichem Wasser
(wie man es für Autobatterien und Bügeleisen braucht) ziehen lassen.

Gelegentlich umrühren und danach in ein oder zwei hohe, schlanke Gläser giessen und ca. 10 Std. warten bis sich
die Schwebstoffe in der Flüssigkeit am Boden des Glases niedergeschlagen haben.

Danach vorsichtig umgiessen damit der Niederschlag am Boden des Glases nicht wieder aufgewirbelt wird. Auffüllen auf 1 L und Agar sowie ein Gramm
Malzextrakt hinzugeben und mit Weinsäure den gewünschten pH-Wert einstellen. Weinsäure in Griessform gibt's für wenig Geld in der Drogerie.


Gruss
Gerhard
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7 Jahre 3 Wochen her #3934 von Pilzonkel
War heute auch mal auf Pilzpirsch und habe auch festgestellt das Trompetenpfifferlinge aus Baumstümpfen gewachsen sind.
Es war allerdings nur ein Stumpen und der vermutlich Nadelholz wo einige kleine Trompeten wuchsen. Auch war der Stump schon sehr zersetzt, das ich kaum Glaube das da Pilzmycel noch Nährstoffe findet???
Gruß Matthias

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7 Jahre 3 Wochen her #3936 von Sporulator
Am interessantesten finde ich die armdicken Äste, auf denen ich den Trompetenpfifferling immer wieder fruchten sehe.

Ich habe mir diese Äste sehr genau angeschaut und konnte beim besten Willen kein Myzel sehen, welches die Unterseite
der Äste mit dem Erdboden verbunden hat.

Gruss
Gerhard

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7 Jahre 3 Wochen her #3947 von ABMKoch
Nabend

Danke für den Tipp mit dem Hafer-Agar. Den werde ich mal antasten.

Meine Kulturen des Trompetenpfifferlings sind leider alle der Hefe zum Opfer gefallen. Leider immer das größte Problem beim Wildpilze klonen.

Am Lacktrichterling beiße ich mir tatsächlich die Zähne aus... Ein Mykorrhizapilz ist er auf jeden Fall, nur kann man diese meistens auch auf Nährmedien kultivieren. In der Literatur sind mehrere Medien beschrieben, auf denen es funktionieren soll. Ich werde es jetzt nochmal über den Umweg der Sporen probieren. Danach gebe ich es auf. Vorerst zumindest.

Zu den Trompetenpfifferlingen: Bisher habe ich ihn nur auf sehr morschem Holz gefunden. Auf diesen aber bevorzugt, weniger als auf dem Waldboden selbst (obwohl er auch dort derzeit überall zu finden ist). Nur einmal habe ich ihn auf verhältnismäßig frischem Holz gefunden. Aber auch hier war eine Verbindung zum Boden vorhanden. Zum Stück abschneiden war das Holz leider noch zu hart. Die anderen Baumstümpfe hingegen zerfielen schon fast beim ansehen ...

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7 Jahre 2 Wochen her - 7 Jahre 2 Wochen her #3999 von Sporulator
Ein Foto von einem der Holzstücke auf denen C. tubaeformis gefruchtet hat.

Ich habe es für etwa 2 Wochen in eine Plastikbox mit 100% Luftfeuchtigkeit gelegt.

Nun spriesst Myzel zwischen den Holzfasern hervor. Im Vordergrund und im Hintergrund
sieht man die zerfallenden Überreste von Fruchtkörpern. Auch bei allen anderen Hölzern die ich
gesammelt habe zeigt sich die gleiche Art von Myzel.

Natürlich weiss ich nicht, ob es sich bei diesem Myzel wirklich um C. tubaeformis handelt,
aber ich kann mir unter den gegebenen Umständen nicht vorstellen, was es anderes sein sollte.

Ich werde nun einzelne dieser Myzelfasern abzupfen und auf Agar übertragen.

Gruss
Gerhard


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7 Jahre 2 Wochen her #4001 von pilz-kultur
Bin gespannt ob es Dir gelingt Reinmycel aus dem Luftmycel zu isolieren !

War auch meine Intension beim Gitterling als alle Versuche gescheitert waren , seltsamer Weise war die Klonierung einer Stinkmorchel eher unproblematisch , ein Stück Gewebe u. gut wars...der Gitterling wollte aber so gar nicht , weder Gewebe , Sporen , Gewebe aus dem Ei...nüx !

Behandelst Du das Gewebe noch extra , zB. mit H2O2 vor dem Auftragen auf NB ?


LG
Walter

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7 Jahre 1 Woche her - 6 Jahre 11 Monate her #4003 von Sporulator

pilz-kultur schrieb: Bin gespannt ob es Dir gelingt Reinmycel aus dem Luftmycel zu isolieren !

Behandelst Du das Gewebe noch extra , zB. mit H2O2 vor dem Auftragen auf NB ?


LG
Walter


Nein, ich werde das Gewebe nicht mit H2O2 behandeln.

Ich werde für den Nährboden sehr viel Agar verwenden, so dass er richtig hart wird und auf der Oberfläche des Nährbodens
nur sehr wenig Feuchtigkeit vorhanden ist. Dies macht den Bakterien und Hefen das Leben bzw. das Keimen ziemlich schwer.

Und natürlich werde ich den pH-Wert des Agars auf 4.0 einstellen, was den meisten Bakterien das Leben zur Hölle macht.


Gruss
Gerhard
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6 Jahre 11 Monate her #4199 von Sporulator
Das aus dem Holz herauswachsende Luftmyzel (siehe Seite 2), welches ich auf Agar übertragen habe, ist ohne Kontaminationen angewachsen.

Auf Hafer-Agar wächst das Myzel ganz anständig, auf MEA und PDA hingegen geht praktisch gar nichts.



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6 Jahre 11 Monate her - 6 Jahre 11 Monate her #4200 von ABMKoch
Ich habe mittlerweile nach der selben Methode (anbei vielen Dank für die Idee, die klappt wunderbar!) zwei Platten, auf denen Myzel wächst.
Es sieht deinem Myzel ähnlich, wenn auch noch flacher. Als Nährboden verwendete ich 8g Malzextrakt, 2g Carboxymethylcellulose, 2g Ligninsulfonat, 1g Kaliumdihydrogenphosphat sowie 1g Hefeextrakt pro Liter. Darauf wächst es langsam aber stetig.
Übrigens hat sich dieses Medium als Universalmedium bewährt. Ich werde es daher demnächst auch im Shop anbieten. Bisher hatte ich nichts, was nicht gut darauf wuchs.
Ligninsulfonat und Carboxymethylcellulose alleine eignen sich hingegen nicht so gut, obgleich Schimmel und Hefe praktisch kaum drauf wächst (sich zumindest nicht ausbreitet, sondern eher begrenzte winzige "Tropfen" bzw. Kolonien bildet). Leider wächst das Myzel auf dem Nährboden beinahe unsichtbar. Aber dafür recht flott.

Sobald meine Spiegelreflexkamera da ist mache ich ein paar Fotos vom Trompeten-Myzel.
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6 Jahre 11 Monate her - 6 Jahre 11 Monate her #4202 von Sporulator
Vielen Dank für deine wertvollen Informationen!

Langsam wird es interessant mit diesem Pilz.
Falls es uns wirklich gelingen sollte, den Trompetenpfifferling zu kultivieren, dann wäre das eine gewaltige Sache.

Ich habe mittlerweile einen ersten Versuch gestartet. Das Substrat besteht aus Roggenkörnern
und Bodenstreu aus einem Fichten/Tannenwald.

Man kann das auf dem Foto nicht sehr gut sehen, aber die Roggenkörner werden vom Myzel nur sehr widerwillig besiedelt.
Die Bodenstreu hingegen scheint dem Myzel zu schmecken.

Gruss
Gerhard


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6 Jahre 11 Monate her #4203 von ABMKoch
Ich werde am Wochenende mal Fichtenspäne versuchen. Angereichert mit Glycerin, Calciumnitrat und Thiamin.
Werde dann ebenfalls berichten.

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6 Jahre 10 Monate her - 6 Jahre 10 Monate her #4582 von Sporulator
Hallo zusammen

Das Myzel im Glas beginnt sich nun auf der Oberfläche zu verfärben.

Keine Ahnung, wie das jetzt weitergehen wird. Ist ja alles absolutes Neuland.
Auf jeden Fall werde ich die Kultur einem Kälteschock aussetzen, da der Trompetenpffferling kühle bis kalte Temperaturen bevorzugt.

Die Verfärbung des Myzels geht ja wenigstens schon mal in die richtige Richtung... ;)

Gruss
Gerhard


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6 Jahre 10 Monate her #4586 von pilz-kultur
Hallo Gerhard ,

sieht gut aus :ohmy: !

Wirst Du mit einer Deckschicht arbeiten ?

LG
Walter

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6 Jahre 10 Monate her #4588 von phantom001
Hallo Gerhard,

Schaut doch schon super vielversprechend aus :woohoo:

Bin wirklich gespannt wie es weiter geht und ob er auch ohne irgend eine Verbindung zu einen Symbiont fruchtet.

Naheliegend wäre es ja wie aus den vorherigen Posts hervor geht. (Fundorte) aber wenn der jetzt in Kultur fruchtet wäre es der Ultimative Beiweis :)

lg
Patrick

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6 Jahre 10 Monate her - 6 Jahre 10 Monate her #4589 von Sporulator

pilz-kultur schrieb: Wirst Du mit einer Deckschicht arbeiten ?


Hallo Walter

Ich habe das bei einem anderen Glas bereits ausprobiert und anscheinend war das keine gute Idee...

Nach dem Auftragen der Deckerde hat es keinerlei Wachstum des Myzels mehr gegeben.
Vielleicht war's auch einfach die falsche Deckerde.



Hallo Patrick

Ja, das wäre eine tolle Sache, wenn das funktionieren würde, Trompetenpfifferlinge in Heimkultur... :whistle:
Das würde ziemlich viel Staub aufwirbeln in der Welt der Mykologie...

Gruss
Gerhard

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6 Jahre 10 Monate her #4591 von shroomy

Das würde ziemlich viel Staub aufwirbeln in der Welt der Mykologie...


.... Umso fester drück ich dir (und den neuen geschichte büchern) die daumen das du es schaffst!!
Bitte unbedingt am laufenden halten!!

Greetz

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6 Jahre 10 Monate her #4594 von Sporulator

shroomy schrieb:

Das würde ziemlich viel Staub aufwirbeln in der Welt der Mykologie...

.... Umso fester drück ich dir (und den neuen geschichte büchern) die daumen das du es schaffst!!
Bitte unbedingt am laufenden halten!!
Greetz


Herzlichen Dank für's Daumen drücken! Ich werde euch auf dem Laufenden halten... :)

Gruss
Gerhard

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5 Jahre 7 Monate her - 5 Jahre 7 Monate her #6724 von Sporulator
Hallo Leute

Ein weiterer Versuch das "Unmögliche" zu schaffen...

Zumindest habe ich nun ein Substrat gefunden, dass diesem Pilz offensichtlich sehr zusagt.

Die Kulturen stehen nun in einem Kühlschrank bei 12º C und bilden schöne Rhizomorphen.

Die eine Hälfte der Substratoberfläche habe ich mit Weisstannen-Sägemehl abgedeckt,
die andere Hälfte mit Weisstannen-Bodenstreu.

Wenn die Substratoberfläche vollständig mit Rhizomorphen bedeckt ist, werde ich noch eine Schicht feuchtes Waldmoos auftragen.

Gruß
Gerhard






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