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Hallo liebe Pilzbegeisterte!

Die neue Aktualisierung hat doch mehr Zeit in Anspruch genommen als gedacht. Es kann zu Anfangsproblemen kommt, aber es wird zur Zeit noch laufend daran gearbeitet.

Gleich zu Beginn möchte ich mich herzlich für die aufmerksamen Geister bedanken, die den ganzen Mist gelöscht haben. Von nun an können nur mehr registrierte Mitglieder Beiträge schreiben, dies geschah in der Hoffnung das Spam in Zukunft verhindert werden kann.

Nun ist es so weit, mit dem neuen Jahr startet auch das Forum wieder durch. Es wurde einiges überarbeitet, entrümpelt und es wurden neue Erweiterungen installiert.
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Viel Freude mit dem neuen pilz-kultur Forum!

Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?

6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #3160 von stinkmorchel
Flümy-Kulturen...Was läuft falsch? wurde erstellt von stinkmorchel
Hallo Leute,

habe am 11.4. Kulturen angelegt auf leicht geboosteten Stroh- und Buchensubstraten.
Verfahren nach Walters "Poor mans Flüssigmyzel", also eine gut besiedelte Petri
in 100ml sterilem Wasser (hier:Roggenbrühe) mit dem Zauberstab zerschossen.
Dann einfach 20 ml on Top in eine Mulde gegossen, nach Verschluß nur leicht geschüttelt.
Kulturen schlugen alle sofort an, am nächsten Tag war bereits eine 2-Euro-Stück große Fläche besiedelt.
Habe so sauber gearbeitet wie möglich, Kontis sehe ich keine,
aber manche Kulturen haben bereits das Substrat komplett erobert,
während manche gerade 1/3 eingewachsen sind und bereits durch den Deckel wollen.
Hab ich was falsch gemacht oder bin ich zu ungeduldig?







Gruß aus der Nordheide...Ulli

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6 Jahre 9 Monate her #3163 von Sporulator
Sporulator antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hmm... bin alles andere als ein Pleurotus-Experte, aber so viel ich weiss, ist Pleurotus djamor eine wärmeliebende Art,
die um einiges schneller wächst als Pleurotus ostreatus. Hast du den Djamor und den Ostreatus im gleichen Raum stehen?
Zimmertemperatur oder mit Heizung?

Also wenn ich die Fotos anschaue sehe ich nichts, was mir Sorgen bereiten würde.

Gruss
Gerhard

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6 Jahre 9 Monate her #3164 von Pilzonkel
Pilzonkel antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hallo Ulli
Poor mans Flummi habe ich noch nicht probiert daher von mir in der Richtung keine Aussage.
Wie schon Gerhard schreibt sieht ja alles was man sieht gesund aus und man könnte schon auf die Temperatur schließen in der deine Ansätze stehen, vielleicht ist diese für die Austern doch schon etwas zu hoch???

Hast du Kalk dem Substrat zugesetzt?
Gruß Matthias

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6 Jahre 9 Monate her #3165 von pilz-kultur
pilz-kultur antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hi Ulli ,

für mich sieht alles OK aus , besonders wenn ich die Beschriftung/Arten sehe !
Der Flamingo ist nun mal sehr schnell u. die Ostreaten produzieren gerne heftiges Oberflächenmycel welches gerne aus den Behältern klettert !
Eine Möglichkeit gäbe es noch , kann ich aber an Hand der Fotos nicht beurteilen , das Substrat war zu nass u. die Feuchte ist abgesackt u. erschwert das Durchwachsen im unteren Bereich !

LG
Walter

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6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #3170 von Hauke
Hab dem eigentlich nicht viel zu zufügen - liegt wahrscheinlich an den unterschiedlichen Stämmen und möglicherweise zu viel Wasser, ist schon etwas langsam für. P. ostreatus. Es könnte theoretisch aber auch ne Hefe- oder Bakterienkonti sein. Wenn bei dem selben Stamm das Wachstum extrem unterschiedlich ist würde ich darauf tippen. An Hand der Fotos kann man das nicht beurteilen. Wenn das Substrat nach einer gewissen Zeit nasser erscheint als nach dem autoklavieren oder sich ein schleimiger Film an der Wand bildet ist das ein Anzeichen für eine Konti. bei reinem Getreide kann man das leichter sehen, als bei aufgewertetem Holzsubstrat. Austernpilze sind so aggresiv, dass sie durchaus in der Lage sein können aufgewertetes Holzsubstrat (bei top-spawning) dann trotzdem zu besiedeln, eben nur sehr viel langsamer.

Gruß Hauke

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6 Jahre 9 Monate her #3172 von stinkmorchel
stinkmorchel antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Ja, danke für den Beistand!

@Gerhard: Alle Brut steht in einem dunklen Zelt bei präzise 24°C und 80% Feuchte. Luftaustausch gewährleistet.

@ Matthias: Nein, kein Kalk. Andere Austernbrut im selben Zelt brauchte in Walters japanischen Flaschen oder Beuteln nur 14 Tage zum Durchwachsen (Roggen, Hirse oder aufgemotzte Stroh-oder Buchenbrut)

@Hauke: Nein, kein Film zu sehen. Substratfeuchte war eingestellt auf 65%. Parallel gemachte Brut aus Petris hergestellt wächst erheblich schneller ein. Vielleicht doch tatsächlich ne Konti...

Könnte es sein, daß die fürs Flümy verwendeten Petris zu alt waren? (4,5 Monate alt)

Vor ein paar Tagen erst bin ich auf eine Heizmatte (abseits liegend) umgestiegen,
vorher stand ein Ölradiator im Zelt.
Es könnte sein, daß die Temp. in dem tray, in dem diese Kulturen stehen,
kurzfristig bei 30°C lag. Vielleicht lag es auch daran...?

Auf jeden Fall Danke für die Hilfe !
Der DIY-Magnetrührer kommt die nächsten Tage, dann mach ich neue Versuche mit Flümy!

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6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #3201 von stinkmorchel
stinkmorchel antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Auch auf die Gefahr hin, daß ich die cracks hier langweile....
neue Bilder meiner Flümy- Erstversuche...





Die Rosen wollen jetzt gefruchtet werden.
Beim nächsten Versuch wird das Flümy ins Substrat gespritzt.
Top-Spawning dauert sehr lange.
Später angesetzte Hirse/Vermi -Brut konnte mehrfach geschüttelt werden und war in 10 Tagen besiedelt.
Werde, wie Walter es mir empfohlen hat, beim nächsten Male auch kein steriles Roggenkochwasser,
sondern steriles, demineralisiertes Wasser nehmen.




Die Austern hatten den Hitzeschock mit einem Wachstumsstop quittiert,
haben sich aber nochmal berappelt.

vorläufiges Fazit: Auf pasteurisiertem Stroh ist die Durchwachszeit erheblich kürzer gewesen.
Wir wollten wissen, ob die Pilze besser schmecken, wenn sie in aufsupplementiertem Substrat wachsen.
Darüber berichte ich nächste Woche!

Gruß Ulli

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6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #3206 von Sporulator
Sporulator antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Sehr schön Ulli, ich liebe diese Farbe! :woohoo: Bin gespannt, wie die sich weiterentwickeln. :)

Gruss
Gerhard

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6 Jahre 9 Monate her #3213 von pilz-kultur
pilz-kultur antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hi Ulli ,

Gerhard hat recht , die Farben des Flamingos begeistern auch immer noch alte Cracks , sieht einfach schön aus...u. daran kann man sich nie satt sehen ;) !

Stichwort Flümy u. Wasser , wir haben hier in Ö das Privileg ausgezeichnetes Wasser - Hochquellwasserleitung ohne großartige Aufbereitung konsumieren zu dürfen , solltest Du ebenfalls solches vorrätig haben kannst Du Dir Dest-Demineral-H2O ersparen , einfach aus der Leitung , ist wesentlich günstiger ...u. funktioniert auch :cheer: !

Substrataufwertung bringt nicht mehr Geschmack..sondern erhöht einfach die Erntemenge !

Gruß
Walter

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6 Jahre 9 Monate her #3216 von Hauke
"Substrataufwertung bringt nicht mehr Geschmack..sondern erhöht einfach die Erntemenge !"

bin mir da nicht so sicher, gibt Züchter, die behaupten Pilze auf Holzsubstrat schmecken besser als auf Strohsubstrat.., ich persönlich vermute einen Zusammenhang zwischen Geschmack/Qualität und N-Gehalt des Substrates. Ich glaube schon dass es einen Einfluss auf die Qualität hat welche Grundstoffe man verwendet, nat. haben auch Licht, Temp. etc. einen Einfluss.

Gruß Hauke

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6 Jahre 9 Monate her #3217 von stinkmorchel
stinkmorchel antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Torsten Jonas vom Pilzgarten Helvesiek behauptet das steif und fest, Hauke.
Seine auf Buchensubstrat gezogenen Austern schmecken in der Tat besser
als die nur auf Stroh gezogene Billigware aus Polen oder Italien.
Bei Ihm sind allerdings auch die anderen Parameter im Optimum.
Haben deshalb auch ein paar Rosen auf Buchenkleie gesetzt-
nächste Woche wissen wir mehr!

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6 Jahre 9 Monate her #3219 von pilz-kultur
pilz-kultur antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hallo Leute ,

wir diskutieren hier über zwei Paar Schuhe…denke ich :silly: !

Das eine ist die Substrataufwertung generell , hier bleibe ich bei meiner Aussage , ob jetzt Stroh o. Sägemehlsubstrate aufgewertet werden , es wird keinen Einfluss auf den Geschmack haben , egal ob ich 10% o. 30% Zuschlagstoffe verwende !

Dann sind wir bei den „Verschiedenen Substraten“ , ganz klar hat die Auswahl ob jetzt zB. Stroh o. Sägemehl verwendet wird , entscheidenden Einfluss auf den Zuchtverlauf , Erntemenge etc..was den Geschmack angeht bin ich hier durchaus diskussionsbereit ..... ;)

Torsten Jonas vom Pilzgarten Helvesiek behauptet das steif und fest, Hauke.
Seine auf Buchensubstrat gezogenen Austern schmecken in der Tat besser
als die nur auf Stroh gezogene Billigware aus Polen oder Italien.


Hi Ulli ,

mit verlaub...aber das ist ein Äpfel-Birnen Vergleich ;) oder arbeiten die Polen u. Italiener mit dem gleichen Stamm wie Pilzgarten ? :whistle: Um hier eine seriöse Aussage zu machen müßte man den o. die Stämme unter gleichen Bedingungen auf versch. Substraten testen...aber ich denke das wird der Jürgen damals sowieso gemacht haben u. die Aussage von Torsten hat ihre Richtigkeit !

LG
Walter

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6 Jahre 9 Monate her #3221 von stinkmorchel
stinkmorchel antwortete auf Aw: Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hast mal wieder Recht, Walter :blush: zwei Paar Schuhe....
war wohl schon zu müde gestern Abend...
Danke für die Aufklärung!

Und obwohl deine Aussage: Substrataufwerung bringt nur mehr Ertrag ganz bestimmt richtig ist,
möchte ich mir da trotzdem unbedingt selbst ein Urteil bilden.
Als gelernter Koch und Feinschmecker gehe ich da anders ran als die Meisten.

Meine ersten Austern (50/50 Biohächsel/Pellets) beispielsweise wurden geschmacklich von allen gelobt, dabei schmeckten die nur nach Pappe.
Dieselbe Auster von einer aufgewerteten Strohkultur (Pellets/Hirse) fand ich da erheblich besser.
Allerdings waren die Zuchtparameter/ Grobstrohanteile unterschiedlich....
Deshalb wollte ich jetzt 4 Strains mit verschiedenen Substraten unsteril ohne Zuschläge
und steril mit unterschiedlicher Aufwertung probieren, unter identischen Rahmenbedingungen.
(2 verschiedene Wildfunde aus dem Umland, einer aus Thüringen und ein puderfreier aus Übersee.)

Bei den Helvesiekern schmecken mir persönlich ALLE Arten besser als von anderen Züchtern (OK,ich kenne nicht soo viele)
Liegt bestimmt an der sorgfältigen Strainwahl, teurer Technik und dem Demeter-Standard.
Und auch vielleicht daran, daß die dort wenig oder gar kein Stroh in die Substrate mischen.
In einem ganzen Block, den ich dort mal kaufte, war jedenfalls keins drin, jedenfalls kein grobes.

Aber letztlich hast du auch hier Recht: In Polen legt man offensichtlich mehr Wert auf einen hohen Ertag,
während Torsten Jonas in seinem HiTec-Garten ja vielleicht lieber einen schnellen Strain mit gutem Geschmack und besserer Textur/ Lagerfägigkeit bevorzugt.

Und was euer gutes Hochquellwasser angeht:
Leider ist meine Tiefbaufirma gerade dabei, die Wüste Gobi zu bewässern...
Habe deshalb z.Zt. keine Kapazitäten mehr frei für einen Pipeline-Bau von Wien nach Hamburg. :lol:
Nee, Walter, mein Leitungswasser ist echt grottig, hier muß jedes Jahr ein Klempner die Kalkblüten abklopfen....
kann aber künftig Osmosewasser für ganz kleines Geld bekommen, scheint mir sicherer...
Und der Tee schmeckt damit auch besser.....

LG Ulli
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6 Jahre 9 Monate her - 6 Jahre 9 Monate her #3230 von Hauke
ja klar, ganz so hatte ich das auch nicht gemeint. Ich vermute halt, dass ein aufgewertes Strohsubstrat geschmacklich bessere Pilze bringt als ein nicht aufgewertetes Strohsubstrat - Einfluss N-Gehalt (Holz hat höheren N-Gehalt, N-haltige Verbindungen zwischen Lignin und Zellulose, Stroh hat kaum Lignin). Zwischen 10% und 30 % Sublementierung gibts sicherlich nur Unterschiede im Ertrag.. An sonsten hat das Alter der geernteten Pilze einen sehr großen Einfluss auf den Geschmack.

Gruß Hauke

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6 Jahre 1 Monat her #4844 von Sascha
Sascha antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hallo,
wie lange ist den eine Flüssigkultur haltbar? Bei welchen Temperaturen sollte man sie lagern?
Hab eine Flüssigkultur vom Rosenseitling und hab jetz erst mal ein Glas damit beimpft zu Probe.
Wir dem Mycel vom RS im Kühlschrank nicht zu kalt?


Danke Lg Sascha

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6 Jahre 1 Monat her #4849 von Hauke
Hallo Sascha,

Flüssigkulturen können mehrere Jahre aktiv bleiben. Ich bevorzuge die Lagerung auf Schrägagar. Andere lagern Kulturen auf Substratbrut in Japan Zuchtflaschen, es gibt aber noch etliche andere Möglichkeiten. Normalerweise Lagert man Kulturen im Kühlschrank,der Rosenseitling stirbt bei mir unter 7-8 °C ab - also im Kühlschrank (das kann auch an meinem Stamm gelegen haben). Habe glaube ich mal gelesen, dass Substratbrut von kälteempfindlichen Arten niedrigere Temperaturen verkraftet? Für den Rosenseitling würde ich daher Substratbrut(70% Buchenmehl, 30% Kleie) zur Lagerung bei 10 - 15 °C empfehlen, optimalerweise in einer Japan Zuchtflasche. Man kann auch etwas Getreidebrut unter möglichst sterilen Bedingungen trocknen lassen und dann bei Raumtemperatur lagern.

Gruß Hauke
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6 Jahre 1 Monat her #4856 von Sascha
Sascha antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Ok danke, aber vieleicht hat noch jemand speziell zum Rosenseitling Flüssigmycel Erfahrungen zur Lagerung und Haltbarkeit. :whistle:

Ich hab die Kultur jetz bei 13 Grad stehen, aber bei demnächst höheren Temperaturen habe ich die da auch nicht mehr.

LG Sascha

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6 Jahre 1 Monat her #4860 von Frank-20011
Frank-20011 antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hallo,

hab nur einmal Flümy im Brutschrank! stehen lassen und da war nach 3 Monaten der Ofen aus! War aber eine langsamere Art als die Auster!

@Hauke: du meinst Körner richtig VERtrocknen lassen, und das Mycel lebt, existiert darin weiter, wartet, bis es durch einen Tropfen Wasser, wachgeküsst wird?

Grüße!
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6 Jahre 1 Monat her #4861 von phantom001
phantom001 antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hallo,

Erst mal zur Hauptfrage wie lange ist Flümy haltbar ?

Also ich würde einen normalen Flümy so um die 2 Monate geben auch sollte man es prinzipiell so schnell wie möglich verarbeiten (Der Hinweis findet sich auch in div. Literatur).

Normales Flümy ist eigentlich kein Lagermedium und gar kein Langzeitmedium wie zb Schrägagar.

Ist eher wie normale Brut zu behandeln ansetzen durchwachsen lassen und verarbeiten.

Natürlich können sie wie Brut etc. eventuell auch noch nach längerer Zeit reaktiviert werden aber das ist eher ein Glücksspiel als gesichert ...

Zum Rosenseitling hab ich noch keine direkten Erfahrungswerte da die anderen Seitlinge (Auster, Ks) den Kühlschrank ohne probleme Vertragen denke ich das auch der Rosenseitling da kein Problem damit hat.

Zum Rest:

Hab selber noch keine wirklichen Langzeiterfahrungen (Jahre) aber nach dem was man so liest und mitbekommt:

Es gibt Flümy Kulturen die sehr lang haltbar sind wie Hauke beschrieben hat da handelt es sich aber nicht um normales Flümy sondern um eine eigene Technik dabei wird Destilliertes bzw besser Chemisch reines Wasser verwendet.

Der Gedanke dahinter ist das, das Myzel sein Wachstum bzw seinen Stoffwechsel fast ganz einstellt da es keine Nährstoffe findet und so mit auch keine Ausscheidungen also für den Pilz Giftstoffe produziert und keine Zellvermehrung stattfindet.

Das Myzel somit ohne wirkliches Wachstum eingelagert wird bei manchen Kulturen soll man das ganze dann sogar einfrieren können.

Trockenmyzel das rehydriert wird ist was ich bis jetzt gehört hab zwar unter umständen möglich aber auch eher ein Glücksspiel.

Natürlich kann man auch eine art Dauerbrut machen also eine so genannte Master Brut von der andere Beimpft werden dadurch hat man immer was zu Verfügung ohne erst von der Petri ansetzen zu müssen.

Das ist für mich aber keine Lagerung bzw. Erhaltung da bei der Methode die Zellproduktion unvermindert weiter geht altert das Myzel natürlich auch hier.

Sinn eines langzeit Backups ist es ja möglichst den jetzt stand zu bewahren ohne viel Zellvermehrung und Generationswechsel etc. um sollte bei den Petris oder der laufenden Master brut etc. was schief laufen (zb. Konti oder Degeneration) diese wieder heranzuziehen und quasi zurück zum Start der ganzen Kette zu springen.

Für langzeit Lagerung ist für mich das Schrägagar das Mittel der wahl da es bereits sehr gut erprobt ist und als gesichert gilt. (100%ig ist natürlich nie was)

Die anderen Methoden sind eher im Experimentierstadium oder als Hobby nicht machbar zb Kryokulturen auf Zellebene ...

Wen es trozdem interesse dran hat die Grundzüge:
de.wikipedia.org/wiki/Kryokonservierung

lg
Patrick
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6 Jahre 1 Monat her #4869 von Hauke
Ja genau Körner.. Flümi hält sich z.B. in Spritzen auch recht lange
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6 Jahre 1 Monat her #4871 von Sascha
Sascha antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Was ist da so schlimm dran wenn die Wasser/Honig Mischung beim Sterilisieren ausflockt? Und was flockt den da überhaupt ? :blink:

Hab das bislang noch nicht ohne Flocken hinbekommen....aber den RS scheint es nicht zu Stören....

Lg
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6 Jahre 1 Monat her #4875 von pilz-kultur
pilz-kultur antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hi ,

wenn es zu heiß wird kann der Zucker im Honig karamelisieren u. die Flöckchen setzen sich dann ab , ist jetzt nicht weiter schlimm , aber man möchte halt eine möglichst klare Lösung um evtl. Kontis besser identifizieren zu können...das Geflocke ist dann halt nicht sehr hilfreich ;) !

Gruß
Walter

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6 Jahre 1 Monat her #4877 von Sascha
Sascha antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Ja ich wollte ja auch eine klare Flüssigkeit, hab halt keine bekommen :woohoo: is ja eh nur ne Versuchsreihe! Mit verschiedenen lagertemperaturen!

Danke lg

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6 Jahre 1 Monat her - 6 Jahre 1 Monat her #4895 von Hauke
Mit Honig zu arbeiten ist mir zu nervig man muss, wie Walter schon gesagt hat, aufpassen, dass die Temp. nicht zu hoch geht und das man nicht zu lange sterilisiert. Ich nehme entweder 40 g/l Traubenzucker + Hefeextrakt oder nur 40 g hellen Malzextrakt. Naja Hauptsache Zucker- und Stickstoffquelle :)

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6 Jahre 2 Wochen her #5061 von Sascha
Sascha antwortete auf Flümy-Kulturen...Was läuft falsch?
Hi,
also ich bekomm das nicht hin mit dem Honig, immer Flockt der aus, egal bei welcher Temperatur, der letzte Versuch war bei 110° 12min. trozdem is er wieder geflockt.

Danke MfG

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